Wir alle wollen Plastik vermeiden, um unsere Umwelt und Ozeane vor Verschmutzung zu schützen. Das ist aber leider sehr oft leichter gesagt, als getan – oder vielleicht doch nicht? Wir haben uns im rezemo-Team umgehört und unsere Top-Tipps und Produkte für einen plastikfreien Alltag für Euch hier zusammengefasst.

Wir wünschen Euch viel Spaß beim Lesen und Anwenden!

1. Plastikfrei Einkaufen

Die Supermarktregale sind voll mit Produkten in Plastikverpackungen und manchmal kann es schwer fallen, den Überblick zu behalten und plastikfreie Alternativen zu entdecken. Dennoch gibt es ein paar einfache Tricks, um auch bei Lebensmitteln auf Plastik zu verzichten:

  • Kaufe Produkte in Papierverpackungen oder Behältern aus Glas, die du entweder wiederverwenden oder über das Pfandsystem weitergeben kannst.
  • Nutze Jutetaschen und Baumwollnetze für lose Produkte wie (am besten regionales) Gemüse und Obst.
  • Kaufe in Unverpackt-Läden ein und unterstütze damit gleichzeitig lokale und unabhängige Geschäfte.

Unser Teammitglied Olli setzt auf Unverpackt-Läden und macht seinen Wocheneinkauf am liebsten in einer Filiale in Stuttgarts Innenstadt. Hier trägt man selbst die Verantwortung für die Verpackung seiner Lebensmittel, da man seine eigenen Behälter mitbringt. Mittlerweile gibt es viele Standorte von Unverpackt-Läden, nicht nur in den Großstädten Deutschlands.

Unter diesem Link kannst Du nachschauen, wo Dein nächster Unverpackt-Laden liegt:

Zero Waste Map

 Janinas Tipp: Auch beim Kleiderkauf auf natürliche Materialien wie Baumwolle, Viskose, Tencel oder Lyocell achten und kein Polyester, Polyamid und Elasthan kaufen – sonst landet Mikroplastik im Abwasser!

2. Plastikfrei Trinken

Mittlerweile gibt es viele Angebote für Strohhalm-Alternativen. Die beste ist natürlich, gar keine zu benutzen, wie Julian und Stefan sagen. Aber wer darauf nicht verzichten möchte, muss nicht verzweifeln. Denn es gibt Strohhalme aus Glas, Metall, Bambus oder Pasta. Ja, Pasta!

Ein weiterer Tipp ist, sich Trinkbehälter für unterwegs mitzunehmen und damit auf Einweg-Plastikflaschen oder -Kaffeebecher zu verzichten. „Wenn man sich daran gewöhnt hat, ist das gar nicht mehr so umständlich, wie es sich vielleicht anhören mag. In Deutschland haben wir das Glück, über sehr sauberes Leitungswasser zu verfügen – warum sollte man da noch abgepacktes Wasser kaufen?“, meint Carolin dazu.

Ob unterwegs oder gemütlich zu Hause: Du liebst Kaffee? Dann bist Du bei uns genau richtig. Nutze für Deine Kapselmaschine unsere nachhaltigen rezemo Kaffeekapseln aus Holz. Sie sind frei von Aluminium und fossilem Plastik und bestehen damit zu 100% aus nachwachsenden Rohstoffen. Hier gibt es mehr Infos:

rezemo

Solltest Du doch mal Deinen wiederverwendbaren Kaffeebecher zu Hause vergessen haben, kannst Du in vielen Verkaufsstellen deutschlandweit auf einen Pfand-Becher von Recup ausweichen. Für ein geringes Pfand kannst Du dir Deinen Kaffee in den Becher füllen lassen und diesen später in einer der Verkaufsstellen wieder zurückgeben. Mehr Infos dazu findest Du unter:

Recup

3. Plastikfrei Essen

Unser Team-Mitglied Jonas ist sehr gern draußen unterwegs, zum Beispiel beim Wandern oder Radfahren. Unterwegs plastikfrei zu essen und zu trinken ist nicht immer einfach!

Trotzdem kann man sich im Vorhinein Gedanken machen und in den meisten Fällen auch besser und gesünder essen, indem man auf Selbstgemachtes aus Glas- oder Metalldosen setzt. So landet man am Ende nicht wieder bei der Fast-Food-Kette des Vertrauens oder dem Supermarkt mit Plastikverpackungen.

Möchtest Du, dass Dein Essen frisch bleibt, aber ohne Plastikfolien? Dann probiere doch mal Bienenwachstücher aus. Sie sind wiederverwendbar und völlig natürlich – man sollte aber darauf achten, dass sie frei von zusätzlichen Chemikalien sind. Erhältlich sind sie online und bei vielen nachhaltig geprägten Einzelhändlern. Sie sind sehr einfach handzuhaben, können bei groben Verschmutzungen einfach mit einem feuchten Tuch abgewischt werden und mit Bienenwachsblättchen nach Abnutzung auch wieder ohne Probleme aufgefrischt werden. Mehr Infos zur Pflege von Bienewachstüchern findest du hier:

Pandoo

4. Plastikfreie Morgen-Routine

Janina ist die „Zero-Waste-Expertin“ in unserem Team. Sie hat uns wertvolle Tipps zum plastikfreien Badezimmer mitgegeben.

Um den plastikfreien Alltag direkt nach dem Aufstehen zu beginnen, nutzt Janina gerne Zahnputztabletten statt Zahnpasta. Sie werden wie eine Art Kaugummi zerkaut, um mit dem entstehenden Schaum anschließend wie mit einer normalen Zahnpasta die Zähne zu putzen. In der Dusche kann man auf die unzähligen Plastik-Shampooflaschen verzichten und auf festes Shampoo zurückgreifen. Oder wie schon bei Großmutter: Greif‘ zur (Dusch-)Seife statt zum Duschgel! Zur Haarentfernung eignet sich ein Bambus-Rasierer als Alternative zu herkömmlichen Plastik-Rasierern, die bei jedem Wechsel der Klingen Plastikmüll verursachen. Diese Rasierhobel sollten bei der Nassrasur angewandt werden und beugen Schnittverletzungen vor. Ein letzter Morgen-Routine-Tipp ist die Deocreme im Glas oder in der Dose. Sie bringt den gleichen Effekt wie Deo aus Sprühdosen, ist aber plastikfrei.

Inspirieren lässt sich Janina gerne von der Bloggerin Frau Schubert:

Besser Leben Ohne Plastik - blog

5. Plastikfrei im Haushalt

Auch Carolin aus dem rezemo-Team hat von ihren Erfahrungen berichtet. Sie setzt in ihrem Haushalt auf nachhaltige Reinigungsmittel und empfiehlt dabei darauf zu achten, dass die Reiniger aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden und biologisch abbaubar sind. Twentyless bietet Reinigungsmittel als Konzentrate in Glasflaschen an, die zur Anwendung einfach mit Wasser verdünnt werden. Damit lassen sich ganze 20 Plastikflaschen pro Reiniger-Konzentrat ersetzen.

Twentyless

Und auch beim Wäschewaschen kann auf unnötiges Plastik verzichtet werden, indem biologisch abbaubare Waschmittel in Papierverpackungen verwendet werden. Carolin findet hierbei vor allem das Waschmittel von Everdrop super, da es speziell auf die Wasserhärte abgestimmt werden kann und in kompostierbaren Papiertüten verpackt ist, die anschließend als Abfallbeutel für den Bio-Müll genutzt werden können.

Everdrop

6. Plastikfrei – Mach es selbst!

Wenn man die Zeit und Energie dafür hat, ist die beste Lösung um ganz auf Verpackungen zu verzichten, die Produkt selbst herzustellen. Das kann Deine Lieblings-Limo sein, aber genauso Brotaufstriche oder Peeling aus Kaffeesatz – wenn sich das nicht spannend anhört! Und meistens ist es viel einfacher als man denkt. Sei gespannt auf einen kommenden Blogbeitrag zu selbstgemachten, plastikfreien Alternativen.

 

 

HINWEIS: Es handelt sich hierbei um eine Ideensammlung unseres Teams. Wir übernehmen keine Garantie für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben sowie die Informationen, die verlinkte Drittanbieter auf Ihren Websites zur Verfügung stellen.