Die aktuelle Lage um die COVID-19-Thematik krempelt derzeit unser aller Leben komplett um. Kontaktverbote, Beschränkungen auf das Nötigste und Homeoffice. So sieht der Alltag bei vielen von Euch momentan aus – und das auch bei uns im Team. Wir bei rezemo möchten unseren Beitrag zur Eindämmung des Virus leisten und verzichten derzeit wenn möglich auf den Weg zur Arbeit. Doch wie gestaltet man die Zeit zu Hause möglichst produktiv und abwechslungsreich? Das haben wir uns in den vergangenen Tagen auch des Öfteren durch den Kopf gehen lassen und in unserem Team besprochen. Unsere besten Hacks für produktives Teamwork im Homeoffice haben wir daher für Euch gesammelt, um Euch einen Einblick in unseren momentanen Alltag hinter den Kulissen zu geben.

1. Eine Produktivitäts-Oase schaffen

Auch wenn bei uns im Team immer eine offene und anregende Atmosphäre herrscht, ist das nicht vergleichbar mit der aktuellen Situation, in der die räumlichen Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit auf einmal verschwimmen. Deswegen findet es unser Produktentwickler Olli am wichtigsten auch im Homeoffice einen klaren Start des Arbeitstages zu setzen. Also raus aus den Federn, frühstücken und laufen gehen. Eine erfrischende Dusche später sitzt Olli an seinem Arbeitsplatz, bereit für seine erste Aufgabe. Dabei hat er sich bewusst ins abgetrennte Arbeitszimmer gesetzt, denn auch eine räumliche Trennung der Arbeits- und Freizeitwelt kann der Konzentration helfen. Ganz im Stil der Loci- oder Gedächtnispalast-Theorie verknüpfen wir nämlich Wissen und Prozesse mit den Orten, an denen wir sie lernen und anwenden. Eine Trennung von Arbeits- und Freizeitplatz hilft auch ungewohnte Ablenkungen abzuwenden und sich besser auf die Arbeit konzentrieren zu können.

“Nach einer Pause hilft es mir, mich zurück an den Schreibtisch zu setzen, damit sich auch mein Kopf wieder auf die Arbeit einstellen kann und ich mich konzentrieren kann.”

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2. Den Tag planen

Gerade wenn die Struktur des Büro-Arbeitsplatzes fehlt, hilft es, die ersten 5-10 Minuten des Arbeitstages zu investieren, um den Tag grob zu planen und ihm eine Struktur zu geben. Unser Marketingkäpsele Carolin stellt sich jeden Morgen ein paar wichtige Fragen, bevor Sie in den Arbeitstag eintaucht:

  • Was sind die Ergebnisse, die ich heute erarbeiten will?
  • Wie lange brauche ich in etwa für welche Aufgabe? (Puffer einplanen)
  • Welche Aufgaben erfordern meine besondere Konzentration? (Deep Work Phase einplanen)
  • Welche Schnittstellen habe ich heute mit wem aus meinem Team?
  • Wann schaffe ich Pausen?

“Alleine durch die Investition von 5-10 Minuten jeden Morgen verschaffe ich mir einen Überblick über das, was ansteht und spare mir dadurch wertvolle Zeit bei der Koordination von Aufgaben.”

3. Routinen schaffen

Menschen sind Gewohnheitstiere. Durch die Umstellung von Büro auf Homeoffice fallen gewissen Strukturen und Gewohnheiten weg, die der Arbeitsalltag vorgegeben hat, wie z. B. den täglichen Weg zur Arbeit, das Musikhören in der Bahn und bei uns vor allem die regelmäßigen Kaffeepausen im rezemo-Team. Um die Arbeitszeit produktiv gestalten zu können, hilft es auch zu Hause gewisse Routinen in den Homeoffice-Alltag einzubauen. Unser Gründer Stefan setzt dafür darauf, immer zur gleichen Uhrzeit aufzustehen, zu frühstücken und sich pünktlich an den Arbeitsplatz zu setzen. Auch ein gemeinsames Kaffeekränzchen mit dem Team ist möglich, denn das steckt in der gleichen Situation.

“Ein kurzer Spaziergang nach dem Essen hilft mir,  den Kopf wieder frei zu bekommen und bei dem schönen Wetter in den letzten Tagen wieder neue Energie für den Nachmittag zu tanken.“

 

The Greek Analyst auf Twitter: https://twitter.com/GreekAnalyst/status/1239625582482251777

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4. Deep Work Phasen

“Gute Arbeitstage sind die, an denen ich große Fortschritte in meinen Aufgaben erziele, Dinge zu Ende gebracht habe oder mir ein gutes Konzept überlegt und für mich skizziert habe.”

… sagt Julian, einer der Gründer von rezemo. Um genau das zu erreichen, sind Deep Work Phasen wichtig. Wie der Name bereits erahnen lässt “suche ich mir eine wichtige Aufgabe heraus, die ein hohes Maß an Konzentration oder meine volle Denkleistung erfordert und arbeite daran – und nur daran – für 60 Minuten”, so Julian. Wichtig dabei ist, sich nur dieser Aufgabe zu widmen, sich in einen abgetrennten Raum zu setzten, die Deep Work Phase im Kalender zu blocken und dem Team Bescheid zu geben, dass man in dieser Zeit nicht ansprechbar ist. Eine ähnliche Methode ist die Pomodoro-Technik, bei der sich Deep Work Phasen im 25-Minuten-Rhythmus mit kleineren Pausen abwechseln. Hier gilt es eine für sich geeignete Methode zu finden und in den Arbeitstag zu integrieren.

5. Pausen machen und soziale Kontakte pflegen

Nach einer erfolgreichen Deep Work Phase gehört es dazu, den Körper und den Geist zu entspannen – nur dann kann man zur Konzentration zurückkehren. Hierfür kann bewusst der Arbeitsplatz verlassen werden, um die Verknüpfung des Arbeitsplatzes mit Arbeit zu bewahren. Gehe kurz auf den Balkon, an die frische Luft oder verabrede Dich mit Deinen Kollegen zu einem virtuellen Kaffeekränzchen, um danach wieder voll konzentriert an deinen Arbeitsplatz zurückkehren zu können. Denn gerade im Homeoffice gilt das Motto:

„Es kommt auf das Ergebnis an, nicht auf die Zeit, die ich im Arbeitsplatz sitze“

Unser rezemo Whisky-Kaffee eignet sich perfekt für eine kurze virtuelle Kaffeepause mit deinen Kollegen. Mehr Infos zum Whisky-Kaffee findest Du hier!

Das rezemo-Team beim Online-Kaffeekränzchen