Die rezemo Kaffeekapsel besteht aus einem neuartigen, revolutionären Werkstoff. Um die optimalen Eigenschaften für eine Kaffeekapsel zu erhalten, verbinden wir zwei Materialien zu einem Verbundwerkstoff. So können wir die positiven Eigenschaften des Holzes mit denen der Pflanzenstärke kombinieren. Um unserem nachhaltigen Konzept treu zu bleiben, werden für die rezemo Kapsel natürlich keine Bäume gefällt. Im Gegenteil – wir nutzen Holzspäne die in der Holzindustrie als Ausschussprodukt anfallen. Diese verwenden wir in ihrer natürlichen Form und müssen sie nicht erst chemisch aufbereiten, wie beispielsweise in der Papierindustrie.

PLA (Polylactid) ist ein biobasiertes und bioabbaubares Polymer der Milchsäure, welches aus Stärke oder Cellulose verschiedener Pflanzen, wie z.B. Mais und Zuckerrohr gewonnen wird. PLA zählt somit zu der Gruppe der Biokunststoffe und ermöglicht es uns, die Holzfasern verarbeitbar zu machen. [1]

Die Holzfasern werden mit dem, in Granulat Form vorliegenden, PLA vermengt, im Fachjargon compoundiert. Es entsteht ein zu 100% auf Naturprodukten basierender Werkstoff. Dieser wir zu kleinen Pellets verarbeitet und bildet das Ausgangsprodukt für die Herstellung der rezemo Kapsel.

Im sogenannten Spritzgussverfahren wird das Granulat unter Hitze und Druck zu den leeren Kaffeekapseln verarbeitet. Wie genau dieser Prozess abläuft erfahrt ihr in einem separaten Blog. Link siehe unten.

Die leere Kapsel wird nun mit dem hochwertigen Kaffee unserer Partner befüllt und mit einem natürlichen Faserstoffsiegel verschlossen. Fertig ist die rezemo Kaffeekapsel.

[1] Umwelt Bundesamt (2019), Biobasierte und biologisch abbaubare Kunststoffe

rezemo erklärt das Spritzgussverfahren

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